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19.12.2025

Drop Test: Wie wir NIVOCASE-Hüllen auf echte Sturzbelastungen prüfen

Der Drop Test ist das wichtigste Prüfverfahren im gesamten NIVOCASE Test Lab. Er zeigt, wie gut eine Smartphone-Hülle im Ernstfall schützt, nämlich dann, wenn dir dein Handy aus der Hand fällt. Genau hier muss eine Schutzhülle beweisen, wie leistungsfähig sie wirklich ist. 

Warum der Drop Test so wichtig ist 

Die meisten Smartphone-Schäden entstehen durch Stürze. Sie passieren unerwartet: beim Aussteigen aus dem Auto, beim Griff in die Tasche, beim Sport, im Büro oder schlicht beim Gehen. Eine zuverlässige Schutzhülle muss diesen Belastungen standhalten, und zwar nicht nur theoretisch, sondern nachweislich. 

Der Drop Test ist der Kern des NIVOCASE Test Lab (und sicherlich auch die spektakulärste Testanlage), weil er das realistischste und gleichzeitig kritischste Szenario abbildet. 

Was genau wird im Drop Test getestet? 

Der Drop Test prüft zwei Hauptbereiche, die für Kundinnen und Kunden entscheidend sind. 

Funktionale Schäden 

Viele Schäden sind äußerlich nicht erkennbar. Sie treten im Inneren des Smartphones auf und können gravierende Funktionsstörungen verursachen, zum Beispiel aufgerissene Lötstellen, gelöste Komponenten, unpräzise oder ausgefallene Sensoren, Kamera-Fehlfunktionen, defekte Tasten, Probleme mit dem Akku oder Ausfall des Lautsprechers oder Mikrofons .

Ein Gerät kann also äußerlich gut aussehen, aber dennoch nicht mehr funktionsfähig sein. Deshalb prüfen wir nach jedem Sturz auch die technische Funktionsfähigkeit. 

Eine Eigenentwicklung: Die NIVOCASE Drop Test Maschine 

Damit wir realistische und gleichzeitig reproduzierbare Stürze simulieren können, haben wir eine eigene Drop Test Maschine entwickelt. Sie stammt aus unserer hausinternen Maschinentechnik und wurde speziell für Smartphones und Hüllen gebaut. 

Denn standardisierte Laborgeräte sind oft zu starr oder zu normfokussiert. Sie bilden zwar feste Prüfwerte ab, aber nicht unbedingt reale Alltagssituationen. Unsere Eigenentwicklung bietet dagegen: 

  • frei einstellbare Sturzhöhen 

  • präzise reproduzierbare Fallwinkel 

  • Möglichkeit zu wiederholten, schnellen Mehrfachstürzen 

  • eine neutrale Halterung, die das Gerät nicht beeinflusst 

Damit können wir ein deutlich realistischeres Bild erzeugen als viele herkömmliche Drop Test Systeme. 

So läuft der Drop-Test ab 

1. Die Halterung

Das Smartphone wird in die Hülle eingelegt und und so in eine Halterung eingespannt, dass der Fallvorgang realistisch abläuft. Die Halterung beeinflusst den Sturz nicht und erzeugt keine zusätzliche Dämpfung. 

2. Einstellung der Sturzhöhe 

Wir simulieren verschiedene Situationen aus dem Alltag:

  • Stürze aus Hosentaschenhöhe 

  • Stürze vom Schreibtisch 

  • Stürze aus Brust- oder Kopfhöhe 

  • Belastungstests für extreme Fälle 

Die Höhen lassen sich millimetergenau einstellen. 

3. Simulation verschiedener Fallwinkel 

Ein Handy fällt selten gerade. Deshalb simulieren wir unterschiedliche Winkel, um alle möglichen Alltagssituationen abzubilden: 

  • alle vier Ecken 

  • alle vier Kanten 

  • Rückseite

4. Der Sturz

Wir ziehen die Handyhülle auf die gewünschte Höhe und lassen sie fallen. Und zwar auf eine Betonplatte. Denn es geht hier eben darum den “Fall der Fälle” zu simulieren und nicht einen weichen Rasen-Untergrund oder den Teppich.

5. Mehrfachdurchläufe

Ein Gerät fällt im realen Leben oft mehr als nur einmal. Deshalb führen wir mehrere Fallserien durch. Dies erlaubt uns, Materialermüdungen oder nachlassende Schutzleistung zu erkennen. 

6. Prüfung nach jedem Sturz 

Nach jeder Fallserie wird das Gerät in mehreren Schritten geprüft: 

  • äußerer Zustand

  • Display und Touchfunktion 

  • Kamera und Linsenposition 

  • Sensoren und Face ID 

  • Tastenreaktionen 

  • Mikrofon und Lautsprecher 

  • Akkufunktion 

  • Softwaretests 

Nur wenn das Gerät funktionsfähig bleibt und keine strukturellen Schäden aufweist, gilt der Test als bestanden. 

Die drei Schutzlevel im wissenschaftlichen Vergleich 

Um die Leistungsfähigkeit der drei NIVOCASE-Schutzprofile präzise beurteilen zu können, führen wir in der Drop-Test-Maschine strukturierte Testreihen durch. Wir nutzen dabei ein iPhone 16 Pro Max (Massenträgheit: circa 0,23 kg). Die Ergebnisse im Detail:

NIVOpure – ultraflaches, minimalistisches Schutzprofil (1,5 mm) 

Testparameter 
Hüllendicke: 1,5 mm 
Materialzusammensetzung: flexible Kunststoff-Mischung (Shore-Härte A 85 ± 2) 
Durchgeführte Sturzhöhen: 1,20 m 
Sturzanzahl pro Höhe: 9 Wiederholungen 
Aufprallwinkel: alle Ecken + Kanten + Rückseite 

Ergebnis: 
Das ultradünne NIVOpure-Profil absorbiert aufgrund seiner geringen Materialstärke weniger kinetische Energie als verstärkte Profile. Dennoch wurde nach insgesamt 190 Stürzen keine strukturelle Beschädigung am Testgerät festgestellt. 
NIVOpure eignet sich insbesondere für Nutzerinnen und Nutzer, die ein minimalistisches Design bevorzugen und typischen Alltagsstürzen aus moderaten Höhen ausgesetzt sind. 

NIVOcore – verstärkte Hybridstruktur für Rundumschutz 

Testparameter 
Hüllendicke: 2,2 mm im Standardbereich, bis zu 3,0 mm in verstärkten Impact-Zonen 
Materialzusammensetzung: Dual-Layer-Hybrid (mit Dämpfungsrippen) 
Durchgeführte Sturzhöhen: 2,00 m 
Sturzanzahl pro Höhe: 9 Wiederholungen 
Aufprallwinkel: alle Ecken + Kanten + Rückseite 

Ergebnis:
Das NIVOcore-Profil bietet durch seine verstärkten Zonen ein deutlich besseres Energieabsorptionsverhalten und reduziert die Stoßkräfte um rund ein Drittel im Vergleich zu NIVOpure. 
Die Hülle zeigte selbst bei 15 wiederholten Fallzyklen aus 1,40 m keinerlei relevante Materialermüdung. 
NIVOcore eignet sich ideal für Menschen, die im Alltag regelmäßig Risikoszenarien haben (ÖPNV, Arbeit, Sport, Outdoor). 

NIVOmax – maximale Schutzkontur für extreme Beanspruchung 

Testparameter 
Hüllendicke: 3,5–4,0 mm (variable Impact-Zonen) 
Materialzusammensetzung: dreischichtige Hochleistungsstruktur (TPE, PC, Shock-Absorption Layer) 
Durchgeführte Sturzhöhen: 4,20 m
Sturzanzahl gesamt: 9 Wiederholungen
Aufprallwinkel: alle Ecken + Kanten + Rückseite 

Ergebnis:
NIVOmax zeigte die beste Performance aller getesteten Profile. Durch das hohe Volumen an Dämpfungsmaterial und die strukturelle Schutzkontur wird der Großteil der Aufprallenergie aufgenommen, bevor sie das Gerät erreicht. 
Selbst nach einer Serie von 190 Stürzen aus bis zu 3,0 m trat weder ein Displaybruch noch eine interne Funktionsstörung auf. 
Damit eignet sich NIVOmax für Nutzerinnen und Nutzer mit hohen Ansprüchen an Robustheit – etwa bei Outdoor-Aktivitäten, handwerklichen Berufen oder generell erhöhtem Unfallrisiko. 

Gesamtvergleich

Schutzlevel 

Max. getestete Höhe 

Bestanden?

NIVOpure 

1,20 m 

Ja

NIVOcore 

2,00 m 

Ja

NIVOmax 

4,20 m 

Ja

Fazit 

Der Drop Test ist das Herzstück unseres Testlabors, weil Stürze die häufigste Ursache für Smartphoneschäden darstellen. Unsere Eigenentwicklung ermöglicht es, realitätsnahe Szenarien präzise zu simulieren und reproduzierbar zu machen. Durch die Kombination aus Fallhöhen, Fallwinkeln und Funktionsprüfungen schaffen wir ein belastbares Bild davon, wie gut unsere Hüllen tatsächlich schützen. 

NIVOCASE steht für Transparenz, Nachvollziehbarkeit und echten Mehrwert. Mit dem Drop Test belegen wir, dass Schutz bei uns messbar und kein Zufall ist. 

 

FAQ zum Drop Test 

Weil die meisten Smartphones durch Stürze beschädigt werden. Der Test zeigt, wie gut eine Hülle diese realen Risiken abfedert. 

Wir prüfen aktuell mit dem iPhone 16 Pro Max. Zukünftig werden sukzessive weitere nicht baugleiche Geräte getestet (z.B. Samsung, Google).

Mehrere Stürze aus unterschiedlichen Höhen und Winkeln. Wiederholte Fallserien sind ein zentraler Bestandteil. 

Nein. Extreme Kräfte können jedes Smartphone beschädigen. Ziel ist es, die Wahrscheinlichkeit eines Schadens deutlich zu reduzieren. 

Der Test bildet Alltagssituationen realistisch ab und geht in vielen Bereichen sogar darüber hinaus. 

Weil wir echte Alltagsszenarien nachstellen wollen, statt nur Normwerte zu prüfen. Eigenentwicklungen sind flexibler und realistischer. 

NIVOpure ist die schlanke Variante für Designfokus, NIVOcore die Allround-Lösung, NIVOmax das maximale Schutzprofil. 

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